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Veranstaltungs-Vorschau

Freitag, den 1. November 2019, 19 Uhr

Klaus Hugler: Wehrerziehung, Wehrdienstverweigerung, Totalverweigerung in der DDR

Es gab, kurzgefasst und auf einen Nenner gebracht, in der DDR nur die Möglichkeiten: „Dienen, bauen oder sitzen?“ Wer sich für einen antimilitaristischen Weg entschied und offen seinen Pazifismus zeigte, der bekam die unerbittlichen Repressionen der Staatsmacht zu spüren, bis zum Gefängnis.
(Vortrag mit anschließender Diskussion)

Freitag, den 15. November 2019, 19 Uhr

Rolf Cantzen: Esoterische Biotope

Zur Satsang-Szene gehören im deutschsprachigen Raum etwa 200 „spirituelle Meister*innen“ – Tendenz steigend. Sie wollen den Menschen „Advaita“ nahe bringen, ein Einheitserlebnis, einen Zustand jenseits des Denkens und Fühlens, voller Liebe, Harmonie, Frieden und Glück. Der Haken an der Sache: Dieser Zustand kann nicht gezielt herbeigeführt werden. Er ist eigentlich nicht einmal benennbar. Denn Benennungen nimmt der „Mind“ vor, der Verstand, das Denken. Der Mind beurteilt, unterscheidet, kritisiert und erzeugt Zwiespalt. Er ist für alles Unglück verantwortlich. Der Mind ist der Feind. Er ist es auch, der den spirituellen Meister kritisiert.
Rolf Cantzen war in der Satsang-Szene unterwegs und hat Skurriles und Fragwürdiges zu berichten.
Der Autor Rolf Cantzen, geboren 1955, arbeitet als freier Autor und Hörfunkjournalist für das Feature-, Bildungs- und Wissenschaftsprogramm verschiedener Sender. 2014 erschien im Alibri Verlag sein spiritueller Ratgeber „Wiedergeboren werden – aber richtig.“
(Vortrag mit anschließender Diskussion)

Freitag, den 22. November 2019, 19 Uhr

Jonathan Eibisch: Das Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft. Ein zentrales Spannungsfeldes im Anarchismus

Mit einem bestimmten Schema hat Jonathan Eibisch am Beispiel von zahlreichen anarchistischen Quellentexten untersucht, wie sich das spannungsvolle Verhältnis zwischen Kollektivismus und Individualismus im Anarchismus gestaltet. Wann gilt in diesen Kollektivität als Zwangsgemeinschaft? Welche Form des Individualismus beruht letztendlich nur auf einem bürgerlichen Verständnis?
(Vortrag mit anschließender Diskussion)

Freitag, den 29. November 2019, 19 Uhr

Mythos „Leseland DDR“. Subkulturelle Wege zu Wissen und Information unter der Zensur

Auf der Buchmesse in Leipzig zelebrierte sich die DDR als großes offenes Leseland. Dabei scheute man nicht den Systemvergleich mit der BRD und verwies auf beeindruckende Zahlen in den Bereichen: Lesefähigkeit (es gab offiziell keine Analphabeten in der DDR), Lesepensum, Bibliotheksdichte, Buchproduktion usw. Die alltägliche Wirklichkeit war eine ganz andere. Der totalitäre Staat beanspruchte die Denkhoheit über die Köpfe seiner Bürger.
(Erzählung, Vortrag und Diskussion)

Samstag, den 30. November 2019, 19 Uhr

Maurice Schumann: Berlin – Philosophisch. Ein Reiseführer auf den Spuren der Philosophen

Durch Berlin auf den Spuren der großen Philosophen. Sehen wo sie gelebt hatten und wo sie begraben liegen, an ihre Wirkungsstätten gelangen (z.B. die Humboldt-Universität) und dabei kurzweilig und interessant unterhalten werden – das will dieser Reiseführer. Mit einem guten halben Dutzend Gängen durch Berlin wird der Leser, die Leserin in Schenken, auf Friedhöfe und vor historische Gebäude geführt.

 

 

Eintritt zu allen Veranstaltungen frei

 

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